23.03.2026|
And the Oscar goes to…
«One Battle after another» mit Leonardo Di Caprio in der Hauptrolle räumte bei den diesjährigen Academy Awards ab. Marie Rau und Evelyne Oechslin haben alle zehn als «Best Picture» nominierten Filme angeschaut und diskutieren, ob die Academy die richtige Entscheidung getroffen hat.
Ein ehemaliger Revolutionär, der von einem martialischen Soldaten gejagt wird und ein Zwillingspaar im Mississippi der 1930er Jahre, das nicht nur mit Rassismus, sondern auch mit Vampiren konfrontiert wird – das ist die Handlung der beiden diesjährigen Oscar-Favoriten. Schlussendlich hat das Action-Drama «One Battle after another» den Horror-Actionfilm «Sinners» als besten Film ausgestochen.
Unsere beiden cinephilen Beraterinnen Marie Rau und Evelyne Oechslin haben sich alle zehn nominierten Filme angeschaut und diskutieren darüber, in welchen Kategorien sie mit der Jury der Academy Awards übereinstimmen, welche der Filme das beste Storytelling bieten und welcher Schauspieler die unsympathischste PR für seinen Sieg gemacht hat.
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Achtung: Spoiler Alert für das Ende der beiden Filme «One Battle after another» und «Sinners».
Über die Autorinnen
Marie Rau hat ein Faible für europäisches Kino: für Filme, die nicht laut sein müssen, um in Erinnerung zu bleiben. Ihre Top 3: die melancholische Tiefe von «Oslo, 31. August», eine Reise in die eigene Vergangenheit in «Copenhagen» mit der grossartigen Frederikke Dahl Hansen und die Geschichte einer der grössten Erzählerinnen Europas in «Astrid».
Evelyne Oechslins Top 3 Filme aller Zeiten sind «Before Sunrise», «The Godfather Part II» und «Parasite». Sie kann sich für jedes Genre begeistern, wenn die Story und Kinematografie stimmen. Und das heisst nicht, dass beides gut sein muss. Auch für Trash-Filme kann sie sich begeistern, wenn sie einen eigenen Standpunkt haben