17.08.2026 |
ChatGPT kennt Ihr Unternehmen. Gefällt Ihnen die Antwort?
Statt um Platz 1 bei Google geht es heute um die Antwort der KI-Assistenten. Die gute Nachricht: Unternehmen können beeinflussen, was ChatGPT und Co. über sie erzählen.
Die Spielregeln für Unternehmen im Web verändern sich gerade grundlegend. Jahrelang hat Google uns Webseiten gezeigt. Doch wer heute eine Empfehlung sucht, googelt immer seltener. Stattdessen fragt man einen KI-Assistenten wie ChatGPT, Claude oder Perplexity.
Die Antwort ist keine Liste mit Hunderten Links, sondern eine Antwort. Oft mit einer klaren Empfehlung. KI-Assistenten fassen nicht nur zusammen. Auf Basis von sogenannten Large Language Models (LLMs) erzählen sie Geschichten über Unternehmen. Sie bewerten, gewichten und entscheiden, welche Marken überhaupt vorkommen.
Die Folge: Wer fehlt, ist für viele Nutzerinnen und Nutzer nicht mehr sichtbar. Das verändert auch die Unternehmenskommunikation. Die wichtigste Frage lautet nicht mehr: «Wie bringe ich möglichst viele Menschen auf meine Website?» Sondern: «Wie werde ich Teil der Antwort?»
Reputation schlägt Reichweite
Marketingabteilungen stecken nach wie vor grosse Budgets in Werbung und Suchmaschinenoptimierung. Beides bleibt wichtig, aber es genügt nicht mehr.
Eine Website kann behaupten, das Unternehmen sei marktführend. Eine Kampagne kann diese Botschaft tausendmal wiederholen. Für eine KI bleibt sie trotzdem, was sie ist: eine Selbstauskunft. Vertrauen entsteht erst, wenn unabhängige Quellen sie bestätigen.
Deshalb gleichen KI-Systeme verschiedene Quellen ab. Sie prüfen, ob Fachmedien, Branchenportale, Studien, Expertinnen und Experten oder Kundenbewertungen ein ähnliches Bild zeichnen. Wo sich die Quellen decken, entsteht Glaubwürdigkeit. Wo nur das eigene Marketing spricht, bleibt es eine Behauptung.
Deshalb gewinnt Reputation heute gegenüber reiner Reichweite an Bedeutung. Oder kurz: Aufmerksamkeit lässt sich kaufen. Vertrauen nicht.
SEO bleibt wichtig – aber anders
Die eigene Website bleibt das digitale Zuhause eines Unternehmens: Produkte, Dienstleistungen, Fachwissen, Positionierung. Strukturierte Daten, eine klare Informationsarchitektur, schnelle Ladezeiten und sauber aufgebaute Inhalte helfen Suchmaschinen und Sprachmodellen gleichermassen, Informationen richtig einzuordnen.
Nur reicht das heute nicht mehr. ChatGPT bewertet nicht nur die eigene Website, sondern fragt sinngemäss: «Sagen andere vertrauenswürdige Quellen dasselbe?» Erst wenn sich über verschiedene Quellen hinweg ein konsistentes Bild ergibt, steigen die Chancen, in den Antworten aufzutauchen.
Kommunikation und Marketing wachsen zusammen
Für Kommunikationsabteilungen ist das eine grosse Chance. Während Marketing bisher vor allem für Sichtbarkeit sorgte und die Kommunikation Reputation aufbaute, verschmelzen diese beiden Welten zunehmend.
Wer regelmässig in Fachmedien vorkommt und als Expertin oder Experte wahrgenommen wird, verbessert nicht nur seine Reputation, sondern erhöht gleichzeitig seine Sichtbarkeit in AI Search. Klassische Medienarbeit erreicht damit heute zweierlei: Sie überzeugt Menschen – und prägt, was KI-Systeme über ein Unternehmen wissen. Damit wird Reputation zum eigentlichen Wettbewerbsvorteil.
KI-Optimierung muss nicht kompliziert sein
Um Ihr Unternehmen in der KI-Suche sichtbar zu machen, müssen Sie nicht verstehen, wie ChatGPT technisch funktioniert. Entscheidend ist zu wissen, wie die führenden LLMs Ihre Marke heute wahrnehmen und darstellen.
Viele Unternehmen glauben, sie müssten zuerst ihre ganze Website umbauen. Das ist meist der falsche Einstieg. Der erste Schritt ist viel einfacher. Dies müssen Sie wissen:
Welche Fragen stellen potenzielle Kunden in ihrer KI-Suche?
Taucht Ihr Unternehmen in den Antworten auf?
Welche Quellen verwendet ChatGPT?
Welche Themen verbindet die KI mit Ihrem Unternehmen?
Welche Geschichten erzählen die KI-Assistenten über Ihr Unternehmen?
Wer diese Antworten kennt, weiss anschliessend auch, wo sich Investitionen wirklich lohnen.
Aus Daten werden konkrete Massnahmen
Analyse-Tools liefern beeindruckende Dashboards. Doch bunte Grafiken verändern keine Reputation. Entscheidend ist die Übersetzung in Massnahmen: Welche Themen soll das Unternehmen stärker besetzen? Welche Fachmedien sind relevant? Welche Inhalte fehlen auf der Website – ein Whitepaper, Expertenbeiträge, Kundenbewertungen? Und welche Aussagen über das Unternehmen sollten künftig häufiger bestätigt werden?
Genau darin liegt der Mehrwert einer KI-Analyse. Nicht im Messen, sondern im Wissen, was am Montagmorgen als Erstes zu tun ist.
Wissen Sie, was ChatGPT über Sie erzählt?
Wir machen diesen blinden Fleck sichtbar. Gemeinsam mit unserer Partner-Agentur cuemarc analysiert open up, wie LLMs über Ihre Marke sprechen: welche Quellen die Antworten prägen, welche Themen mit Ihrem Unternehmen verbunden werden, wie sichtbar es im Vergleich zu Wettbewerbern ist – und wo es in den Antworten schlicht nicht vorkommt.
Vor allem aber zeigen wir, was nötig ist, damit Ihr Unternehmen künftig Teil der Antwort wird und nicht nur eines von vielen Suchresultaten: konkrete Empfehlungen für Kommunikation, Marketing und Führung, ohne Fachjargon.
Denn Vertrauen entsteht selten dort, wo Marken über sich selbst sprechen, sondern dort, wo Dritte über sie sprechen. Genau das ist das Kerngeschäft von open up: Earned Media – Berichterstattung, die man sich verdient und die KI besonders hoch gewichtet.
Machen Sie den Test
Wir analysieren für Sie, was ChatGPT heute über Ihr Unternehmen erzählt – und zeigen Ihnen, was sich daran ändern lässt. Melden Sie sich für ein unverbindliches Erstgespräch.